Archive for the ‘GraFISCH & GestAALtung’ Category

Stones Throw Video Contest – J Dilla Geek Down

Thursday, April 28th, 2011

Stones Throw veranstaltet derzeit im Rahmen ihres 15.Geburtstages einen Videocontest für ihre Fans.
Steven Smith aus Detroit befindet sich unter den ersten Einsendern und hat sich den Titel “Geek Down” des 2006 verstorbenen Überproduzenten J Dilla vorgeknöpft um ihn mit bunten, durchgeknallten Animationen zu unterlegen. Alle weiteren bisher eingesendeten Clips findet ihr in dieser Vimeo Gruppe.

J Dilla – Geekdown from Steve Smith on Vimeo.

Pushed

Tuesday, April 26th, 2011

Nach drei Jahren Arbeit verkündet Flo Schneider, dass seine Dokumentation “Pushed – Four guys inspired by a wooden toy”" die ursprünglich “We love you” heissen sollte, kurz vor der Vollendung steht. Seit heute ist der nächste Trailer seines Filmprojektes, in welchem Adam Sello, Pontus Alv , Bobby Puleo und Stefan Marx vorgestellt werden und aus ihrem Blickwinkel über Skateboarding sprechen, online. Für Juli plant Flo übrigens eine kleine Premiere-Tour und sobald die Daten stehen, werden diese auf seiner Webseite veröffentlicht.

“Pushed” Trailer from Flo Schneider on Vimeo.

Format Perspective von Philip Evans

Tuesday, April 19th, 2011

Filmemacher Philip Evans aus Irland haben wir schon einmal mit seinem Video-Projekt “The Scrum Tilly Lush “, das unter anderem Lennie Burmeister porträtierte, auf unserem Blog vorgestellt. Mit “Format Perspective” kündigt dieser nun unterstützt von Carhartt ein weiteres Super8-Filmprojekt für den Sommer 2011 an, in welchem er mit Nils Svensson (Malmö), Stuart Robinson (Belfast), Alex Irvine (London), Richard Gilligan (Dublin), Bertrand Trichet (Barcelona) und Sergej Vutuc (Heilbronn) sechs unterschiedliche Skate-Fotografen ausgewählt-, sie mit der Kamera begleitet-, Interviews mit ihnen führt- und ihre Arbeit dokumentiert hat.
Für weitere News und neue Trailer solltet ihr gelegentlich die Webseite von Format Perspective besuchen oder den Vimeokanal von Philip verfolgen. Hier die ersten beiden Trailer:

Format Perspective Preview – Nils Svensson from Philip Evans on Vimeo.

Format Perspective Preview – Stuart Robinson from Philip Evans on Vimeo.

(via Monster)

Nils Inne Playground

Monday, April 4th, 2011

Nils Inne vom Team Rekiem Skateboards hatten wir schon einmal mit seinen Kunstwerken aus alten Boards auf unserem Blog. Inzwischen ist der Künstler aus Nizza weiterhin fleissig gewesen, hat Unmengen von Skateboards recycelt, eine neue Webseite mit Blog an den Start gebracht und seit diesem Wochenede folgenden neuen Clip von Jeremy Hugues online.

Nils Inne Playground from jeremy hugues on Vimeo.


Paul Snowden – The kids want Clepto

Thursday, February 24th, 2011

Paul Snowden hat für unser aktuelle Kollektion einen seiner Klassiker, das “The kids want Techno” Shirt auf Clepto gebügelt. Das Shirt findet ihr nun bei uns im Shop und einen kleinen Einblick in das Universum des Paul Snowden direkt hier drunter. Töfte!

Paul Snowden stammt ursprünglich aus Auckland, Neuseeland. 1987 zog er nach Deutschland und studierte 1989 – 1998 an der Hochschule für Bildende Künste (HFBK) Hamburg, freie Kunst und arbeitete währendessen schon als Junior Art Director bei Springer & Jacoby.
Darüber hinaus arbeitete er, wie man seinen gesammelten Arbeiteten entnehmen kann, für unzählige Musiker & Labels. Er gestaltete diverse Plakatwerbungen, Webseiten und Plattencover unter anderem für DJ Hell, Blumfeld, Kid Alex, Man recordings und Boyznoize.

1999 zog er nach Berlin. Dort entstand auch an einem Sonntag Morgen nach der Love Parade, im Garten des Tresors, inspiriert von Gästen um ihn herum der Name für sein erfolgreiches Label “WASTED GERMAN YOUTH”.

Eine von Pauls neusten Arbeiten ist das Design für ANGRY CHICKEN, den Korean Fried Chicken Imbiss des KIMCHI PRINCESS/SOJU BAR/ANGRY CHICKEN Korean Imperium seiner Frau.

Foto: Kimchi Princess

Auf dem Plattenlabel Cross Fade Enter Tainment’ (CFET) das Snowden übrigens zusammen mit Christoph de Babalon betrieben hat, veröffentlichte er 1995 sogar zusammen mit selbigem eine Split EP namens “We Declare War”. Vor ein paar Jahren ist Paul bei Crossfade Entertainment ausgestiegen. Hier der Titel “Payback MF” von der oben genannten EP.

www.paul-snowden.com
www.wasted-german-youth.com

STEFAN MARX – NYC

Tuesday, February 22nd, 2011

Stefan Marx war kürzlich in New York und veröffentlicht seine dort entstandenen Zeichnungen in “NYC”, seinem inzwischen siebten “travel journal” bei Nieves. Das 28 Seiten starke Heft könnt ihr hier bestellen.



Erobique T-Shirt & Interview

Friday, February 18th, 2011

Erobique (38) ist Musiker und lebt seit 2000 in Hamburg. Er war mit DJ Koze und Cosmic DJ Mitglied der Gruppe International Pony und tritt gerne alleine mit seinen Keyboards in Diskotheken auf. Ausserdem macht er gerne Musik für Theaterstücke von Studio Braun und Schorsch Kamerun und für nette Regisseure auch mal Filmmusik. Er isst und trinkt sehr gerne und man sieht es ihm auch an. Wir haben uns mit Erobique, der für unsere neue Kollektion das T-Shirt “Kant explain” gestaltet hat, zum Mittag getroffen um bei einer amtlichen Portion Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelpüree ein bisschen über dieses und jenes zu quatschen. Erobique findet ihr ansonsten bei Facebook, bei Tomprodukt, Fotos beim Spanier und das Shirt in unserem Shop.


Was hast du dir bei dem Shirt gedacht?

Ach eigentlich garnix, wie das halt so ist heute, ich hab bei Facebook “Kant explain” als Parodie auf den alten the Who song “can´t explain” aus der Hüfte geschossen, so ist die Idee entstanden.
Hab bis heute selbst noch nicht verstanden was das bedeuten soll,
finde ich aber auch eigentlich ganz gut so.

Aber generell bist Du eher Musiker als Illustrator und Grafiker, oder?

Eine zeitlang habe ich karikiert, da konnte mich jeder anrufen und sagen “Hey, ich will ne Karikatur für Weihnachten haben”. Eigentlich ein
tragischer Job, die fragen ja meist nach Karikaturen für ihre Freundin
oder ihre Kinder. Ich meine, du kannst ja keine jungen hübschen
unverbrauchten Dinger karikieren, Politiker machen ja Sinn, das sind alles alte Säcke mit Bärten und Brillen und so…
Ausserdem habe ich auch mal Grafikdesign anstudiert und mache immer mal
hier und da für mich selbst einen Flyer oder ein Plaket. Ich habe früher
mit den Typeholics zusammengearbeitet, aber dieses Grafikdesign Ding,
Druckvorlagen erstellen undsoweiter, das ist einfach nicht so mein Ding, zu viel Handwerk.
Das International Pony Cover habe ich zum Beispiel gezeichnet und die Jungs von den Typeholics haben da dann ewig dran gesessen und das ganze
vektorisiert und ein tolles Cover daraus gebastelt.

International Pony, gibts die noch?

Nö,… ach ich weiss nicht,… also keine Ahnung, wir haben uns nie
offiziell aufgelöst. Ich hab gestern grad ein bisschen mit Koze geskyped, der wohnt jetzt in Spanien.

Stefan Marx wirft kurz ein: “oh, ich hab auch kürzlich mit dem geskyped,
der hat mir ein Foto geschickt von seiner Mofa oder seinem Moped oder so
etwas ähnlichem

Erobique: jaja, ich hab jetzt ein Foto von seiner neuen Katzentür bei mir
auf meinem Rechner.

Wir haben dich Solo mehrmals Live gesehen, wie würdest du Deine Musik
beschreiben?

Man bezeichnet das als Discomusik

Spielst du Songs oder improvisierst du eher?

Ich improvisiere viel, ich hab ne MPC, auf der ich einige Samples habe,
Drumbreaks, Vocalschnipsel und sowas, damit habe ich meine ganzen
Tasteninstrumente verbunden. Ich spiele während der Show neue Spuren ein, und kann diese dann an- und wieder ausstellen.
Dadurch bin ich sehr frei auf der Bühne.
Ich bin meistens auch einigermaßen angetrunken auf der Bühne mit Sekt
und mach dann ganz schön viel Quatsch, was auch manchmal schief geht.
Früher habe ich mich immer geschämt, wenn etwas in die Hose ging oder aus dem Ruder lief, heutzutage finde ich das eigentlich ganz gut.
Diese ganzen langweiligen DJs, die eine Platte in die nächste mischen,
das hat mit meinem Spass ja auch nicht soviel zu tun,
dann lieber grandios scheitern, als langweilig seinen Job erledigen.

Du stehst nicht auf DJs?

Doch, es gibt ganz tolle DJs, ich bin auch Fan von DJs, von DJ DSL und DJ
Koze zum Beispiel. Aber viele machen es sich schlichtweg zu einfach,
du kannst ja nicht ne Party rocken, nur weil du viele Platten kaufst,
ich meine du kannst nen tollen Musikgeschmack haben,
aber trotzdem der langweiligste DJ der Welt sein. Ich steh nunmal auf Zufälle, auf Dinge die schieflaufen, die nicht funktionieren,
auf Bullen die kommen und die Party abbrechen…
ja, mir macht das Spass…knutschen und Ohrfeigen kriegen…

Was hörst du Zuhause für Musik?

Ich hör wenig Musik und hab nen ganz einfachen Musikgeschmack,
Oldies eigentlich

Oldies?

Ja, du kannst Oldie 95 im Radio anmachen und dann bin ich eigentlich
glücklich. Die ersten Jahre in Hamburg habe ich eigentlich nur Oldieradio
gehört, wenn du es allerdings zu oft hörst, wiederholt es sich.

Kaufst du dir Musik?

Ja, als ich so Mitte 20 war, war ich ein ganz normaler
Schallplatten-Junkie und als ich dann den Sampler hatte,
ging es los mit Breaks suchen und so.
Irgendwann hats mich genervt, als ich festgestellt habe, daß andere es
besser können, dieses Plattensammeln. Ich geh auch nicht besonders gut um
mit meinen Platten, die alten Funk Sachen, die ich mir Anfang der 90er
für´n Appel und Ei gekauft habe, die sind alle ganz schön abgespielt und meine
alten Singles knistern total, was ich aber auch ganz toll finde, mich
interessiert perfekter Sound einfach nicht die Bohne.

Du lebst vom Musik machen?

Ja, neben meinen Auftitten, habe ich das grosse Glück, das ich Musik für
das Theater machen kann, mit Rocko und Schorsch zum Beispiel. Ansonsten
mache ich auch mal Film-oder Fernsehmusik, neulich zum Beispiel habe ich
etwas für einen Familienfilm mit Katja Riemann produziert. Ich hab auch mal
Werbung gemacht, gab für den Arbeitsaufwand eine Menge Kohle, war aber voll
der Scheissjob. Ich hatte damals Schulden und musste diesen Auftrag machen
und hinterher hab ich ein Jahr lang auf die Kohle von den Arschgeigen
gewartet. Das war für die Deutsche Bank und da kamen dann so Anrufe wie:”und wenn dann Herr Ackermann in das Bild kommt, dann brauchen wir so schöne harmonische Akkorde da drunter” Es gab dann ordentlich Kompetenzgerangel und jeder aus der Firma meinte seinen Senf dazu geben zu müssen. Es war das schlimmste, Musik zu machen, die ich selbest nicht gut fand. Es war ein schrecklicher Job!

Super, vielen Dank für das Interview, du hast selbst noch gar kein
T-Shirt bekommen oder?

Nee, ich bin nicht so der T-Shirt Träger und wenn gibts die eh meist
nicht in meiner Grösse.

Doch, wir haben die von S – XXL

Sag ich doch, nicht in meiner Grösse…

Weekend at Jim Phillips

Wednesday, February 16th, 2011

Jim Phillips war seit 1975 Art Director bei Santa Cruz und ist für nicht wenige legendäre Board & Shirtdesigns verantwortlich. Die Kollegen von Remind Insoles haben den inzwischen 66jährigen Künstler Ende letzten Jahres für ein kurzes Interview zu Hause besucht.

Auf seiner Webseite stellt Jim Phillips ausserdem eine Menge seiner Arbeiten aus. Kann man sich gut geben.

REMIND INSOLES Jim Phillips Interview “Eyes” 2 of 3
REMIND INSOLES- Jim Phillips Interview “Phillips Studios” 4 of 3 BONUS
REMIND INSOLES Jim Phillips Skate Art Progression 3 of 3
(via theworldsbestever)

Warning: The art of Marc Mckee

Wednesday, February 2nd, 2011

Winston Tseng, Art Director von Enjoj Skateboards, startet 2011 eine neue Buchreihe namens “Seen Unknown”. Das erste Buch dieser Reihe widmet er niemand geringerem als Marc McKee, der zweifelsohne zu den einflussreichsten Künstlern der Skateboardszene gehört. Marc begann 1989 für World Industries zu arbeiten, er gestaltete ausserdem Boards für Blind, 101, Menace, A-Team, Almost und arbeitete darüberhinaus ein paar Jahre für das Big Brother Magazine.
Eine Auswahl der von ihm gestalteten Boards könnt ihr euch bei Disposable ansehen und ein recht unterhaltsames Interview mit Marc McKee haben wir bei 48blocks gefunden. Das Buch erscheint übrigens am 22.Februar und lässt sich bei Amazon schon vorbestellen.

Warning!

Quentin Chambry

Tuesday, February 1st, 2011

Quentin Chambry war gerade zwei Wochen zu Gast in Hamburg um Stefan Marx ein wenig bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Gestern, kurz vor seiner Heimreise, besuchte er auch uns für einen Tag, was wir nun zum Anlass nehmen wollen, euch kurz ein paar der Projekte, die er in den in den letzten Jahren mit seinen Freunden in Rennes realisiert hat, vorzustellen.

Da wäre zum einen das Crosswalk Skateboard Video von Filmer Pacôme Gabrillagues, in welchem Quentin nicht nur einen Skate-Part hat, sondern seinem guten Freund Pacome auch tatkräftig bei der Umsetzung des halbstündigen Videos zur Seite stand. Einige von euch dürften dieses gelungene, oft kreative Skatevideo,  welches vollgepackt mit tollen Ideen und allerlei technischen Spielerein ist, kennen.

Ausserdem hat er, ebenfalls mit seinem guten Freund Pacôme, den schicken Skateboard-affinen Kurzfilm “La boîte à images” produziert.


La boîte à images
Hochgeladen von pacome35. – Unabhängige Web Videos.

Die eigene Seite von Quentin mit allerhand Zeichnungen findet ihr hier.