Posts Tagged ‘hip hop’

Doku Deutsche Hip Hop Szene 1998

Friday, June 10th, 2011

Hier eine schöne, 1998 auf 3Sat ausgestrahlte, Hip Hop Doku mit Interviews von Dendemann & DJ Rabauke als EinsZwo, Fünf Sterne Deluxe, MC Rene, Spax, den Stieber Twins & Doppelkopf. Tolle Erinnerungen mit Bildern von Hamburg bis Köln, Heidelberg und Stuttgart. Sehenswert – Wort drauf!



Jaylib – The Heist

Tuesday, May 31st, 2011

Rory Gamble aus Winnetka CA hat in Zusammenarbeit mit ”Jimmy, Joey & Frankie Productions” Jaylib`s “The Heist” animiert und zum Stones Throw Video Contest eingereicht. Schickes Geschoss mit Donut MC als furchteinflössenden Gangster in der Hauptrolle…

Stones Throw Video Contest – J Dilla Geek Down

Thursday, April 28th, 2011

Stones Throw veranstaltet derzeit im Rahmen ihres 15.Geburtstages einen Videocontest für ihre Fans.
Steven Smith aus Detroit befindet sich unter den ersten Einsendern und hat sich den Titel “Geek Down” des 2006 verstorbenen Überproduzenten J Dilla vorgeknöpft um ihn mit bunten, durchgeknallten Animationen zu unterlegen. Alle weiteren bisher eingesendeten Clips findet ihr in dieser Vimeo Gruppe.

J Dilla – Geekdown from Steve Smith on Vimeo.

Mr. Scruff 1992 Hip Hop Mixtape

Friday, March 25th, 2011

Mr Scruff, seines Zeichens brillianter “DJ, Produzent, Cartoon-Zeichner und Teetrinker”, hat 1992  einen Hip Hop Mix aufgenommen und genau 20 Kopien davon gemacht, um diese im Funky Banana Record Shop in Manchester zu verkaufen. Anlässlich des 20.Geburtstages von Ninja Tune hat er das gute Stück nun digitalisiert und zum anhören online gestellt. Ein schönes, auf den Punkt gemixtes Tape mit vielen Klassikern aus den frühen 90ern und dem ein oder anderen Special dazwischen.

Prima Warm-up für das Wochenende!

Mr. Scruff 1992 Hip Hop Mixtape by Mr. Scruff on Mixcloud

via Blogrebellen

NY 77 – The Coolest Year In Hell

Saturday, March 19th, 2011

“NY 77 – The coolest year in hell” ist eine Dokumentation von VH1 aus dem Jahr 2007. Sie erzählt die Geschichte einer Stadt um die es 1977 alles andere als gut bestellt war, in der wiederrum, oder vielleicht gerade deshalb, dieser Tage viel wegweisendes geschah. In Interviews erinnern sich unter anderem Gloria Gaynor, Afrika Bambaataa, Chris Stein (Blondie), Richard Hell, KRS-One und Tommy Ramone an diese Zeit, in der die South Bronx Hip Hop gebar und in der Lower East Side Punk entstand. Eine klasse Doku über einen Sommer in New York im Ausnahezustand, vollgepackt mit Rap, Graffiti, Punk, einem flüchtigen Serienkiller und einem gewaltigen Stromausfall.

Discos29 – NY77 – The Coolest Year In Hell from Veintinueve on Vimeo.

Lost in music Hip Hop Doku 1993 & Reggae Revolution Doku 1995

Wednesday, February 9th, 2011

“Lost in music” war eine Dokumentationsreihe die zwischen 1992 und 1997 im ZDF lief und die sich einigen seinerzeit aktuell populären Musikstilen zuwandte. Den Auszug von Eißfeld, Mc Rene & Boulevard Bou, die zum Abschluss der zweiten Folge von “Lost in Music”, einen Freestyle zum besten gaben, posteten wir vor einer Weile schon einmal auf unserem Blog. Nun könnt ihr euch “Hip Hop Hurrah” in voller Länge, mit allerhand schönen Bildern und Interviews aus den frühen 90ern ansehen, als deutschsprachiger Rap noch in den Kinderschuhen steckte und Jugendhäuser als Veranstaltungsort unzähliger Jams, Pilgerstätte einer überschaubaren Hip Hop Szene waren. Ein wirklich schönes Zeitdokument, welches sich mit, DJing, Breakdance & Graffiti auch allen anderen Pfeilern dieser Kultur zuwendet.

(via testspiel)

Die Suchmaschiene hat uns mit “Reggae Revolution” gleich noch eine weitere Folge von “Lost in Music” ausgespukt, die nicht weniger interessant ist. Anetwa zeitgleich nämlich entstanden hierzulande die ersten Soundsysteme, die den basslastigen Reggae-Sound, der neben Jamaika oft aus London oder New York stammte, zu uns importierten. Wir erinnern uns gern an die ersten Reggae-, Dancehall- und Dubveranstaltungen hier in Hamburg, die nicht selten in der Roten Flora ein Zuhause fanden. Ähnlich wie bei der Hip Hop Doku, sind auch hier einige der vertretenen Akteure noch heute aktiv, darunter unter anderem Barney Millah(Concrete Jungle) und Oliver(Silly Walks).
“Reggae Revolution” wurde hier in fünf Teile zerschnibbelt, doch leider ist der vierte Teil wegen Urheberrechtsansprüchen seitens Sony Music Entertainment nicht verfügbar. Schade…

Reggae Revolution Teil 2
Reggae Revolution Teil 3
Reggae Revolution Teil 4
Reggae Revolution Teil 5

Big Fun in the Big Town

Tuesday, January 18th, 2011

Der holländische Filmemacher Bram van Splunteren hat 1986 diese schöne Dokumentation über die Hip Hop-Szene in New York gedreht. Sie enthält einige ungeahnte Aufnahmen von u.a. Schoolly-D, Grandmaster Flash, Biz Markie und Jam Master Jay. Schönes Fundstück!

Big Fun from Django's Ghost on Vimeo.

(via Dangerousminds)

Bobby Robinson History & Tribute Mix

Monday, January 17th, 2011

Vergangene Woche, am 7.Januar 2011 ist der Schallplattenproduzent- und -händler Bobby Robinson nach langer Krankheit im Alter von 93 Jahren verstorben. Dieser, der ursprünglich aus Union, South Carolina stammte, liess sich, nachdem er aus dem 2.Weltkrieg zurückkehrt, in New York nieder. Dort eröffnete er 1946 in der bekannten 125th Street in Harlem den Schallplattenladen “Bobby`s Record Shop”, der später umbenannt wurde in “Bobbys Happy House”.

(Foto via Thehoundblog)

Er war der erste Afroamerikaner, der in der 125th Street, nicht weit entfernt vom legendären Apollo Theater ein Geschäft eröffnete und nicht selten schauten Künstler nach ihren Konzerten in seinem Record-Store vorbei. Signierte Fotos von Al Green, Eddie Kendricks, Berry Gordy, the Miracles with Smokey Robinson, Jackie Wilson, Fats Domino und James Brown schmückten seine Wände und sind Zeitdokumente der “Golden-Era” von “Bobby`s Happy House” und des Apollo-Theatre.Bobby Robinson & Gladis Knight & the Pips

Nebenbei arbeitete er zunächst als rechte Hand von Ahmet Ertegun von Atlantic Records und gründete später mit Red Robin, Whirlin’ Disc, Fire und Fury einige legendäre Labels und veröffentlichte auf ihnen unzählige unvergessliche Rhythm & Soul, Doo Wop und Soul Platten. Einer seiner grössten Hits war “Kansas City” von Wilbert Harrison”. Ausserdem feierte er mit dem Titel “Every Beat of My Heart” auf seinem Label Fury, den ersten Grossen Erfolg von Gladis Knight & the Pips.

1962 gründete er das Label Enjoy, auf welchem er zunächst auch R&B und Rock`n Roll Platten veröffentlichte. Grössere Bekanntheit erlangte Enjoy allerdings, als Bobby 1979 begann als einer der ersten Hip Hop-Platten zu produzieren. Seine bekanntesten Artists waren Grandmaster Flash and The Furious Five, the Funky 4+1, The Treacherous Three und Spoonie Gee, der übrigens Bobby`s Neffe war.

Enjoy Records segnete 1987 das Zeitliche, doch sein Plattenladen überlebte auch dieses Label-Projekt. Ende 2007 erklärte der damals 90jährige Bobby Robinson in einem Interview in der New York Daily News:

“I’ve seen 125th St. at its best and worst, and I’ll tell you, there’s no more exciting place in the world.”,

doch die Veränderungen in seinem Viertel, sind zu dieser Zeit schon weit fortgeschritten. Die Mieten steigen so schnell, dass sich viele der afroamerikanischen Bewohner in Harlem das Leben dort nicht mehr leisten können und gezwungen werden umzuziehen.

Bobby Robinson vor seinem Laden, kurz bevor er schliessen musste

Am 21.Januar 2008 erwischt es auch “Bobby`s Happy House” und er muss sein Geschäft nach 62 Jahren schliessen. Kimco, ein Immobilien Gigant, witterte hier das grosse Geld, kaufte diese Strassenecke und “bat” alle Pächter die Wohnungen zu verlassen. Robinson, der einst als Erster in die 125th Street kam und als Afroamerikaner einen Laden dort eröffnete , geht als einer der letzten und da wo er einst die ersten Schallplatten verkaufte und auf eigenem Vinyl viele unvergessliche Hits auf Vinyl presste, dort lockt heute KFC zum Konsum und versorgt Touristen und die neuen, meist weissen Bewohner dieses Viertels mit LkW-Ladungen Hühner-Junk…

Der Podcast “The Oldschool Radio Hour” aus Philadelphia veröffentlichte nun diesen Bobby Robinson-Tribute Mix mit vielen seiner wichtigsten auf Enjoy-Records veröffentlichten Rap-Platten.

Lesenswertes zu Bobby Robinson:

Bobby Robinson 1918-2011 an unreleased history – Dan Charnas

Enjoying Bobby Robinson Legacy – Egotripland

Harlem icon sings blues impresario 90, facing eviction – NY Daily News 2007

Cut Chemist – Hip Hop Lives (1985-1996)

Friday, January 7th, 2011

Als sich Cut Chemist Mitte der 80er seine ersten Turntables zulegte, waren grosse DJ-Gigs wohl nicht mehr als Träumerein für den damals 11jährigen Lucas McFadden. 25 Jahre später hingegen kann er auf eine beachtliche Historie zurückblicken. Ein Highlight ist zum Beispiel “Brainfreeze”, eine zweifelsohne legendäre Mix-CD, die er 1999 zusammen mit DJ Shadow veröffentlichte. Darüberhinaus war er sowohl für die Latin-Funk-Kapelle Ozomatli, als auch für die Rap-Kombo Jurassic 5 als DJ und Produzent tätig. 2006 verliess er die inzwischen komplett aufgelöste Band Jurassic 5, um sich auf sein Soloprojekt zu konzentrieren. McFadden, der nicht nur als Techniker an den Plattendrehern, sondern auch durch seine Vinyl-Sammelleidenschaft die teils nerdige Züge animmt, Bekanntheit erlangte, ist bis heute nicht minder untriebig und viel-gebuchter DJ. Auf seiner Soundcloudseite veröffenlichte er vor ein paar Tagen zwei Live-Mitschnitte, zum einen “Disco is Dead (1973-1979)”, den er 2010 auf einer Party in Hollywood aufgenommen hat, zum anderen diesen Oldschool-HipHop-Mix von 2008 Live in LA. Töfte!

Cut Chemist – Hip Hop Lives (1985-1996) by Cut Chemist
(via Blogbuzzter)

Glen E.Friedmann

Monday, December 27th, 2010

Was für eine Fotografie-Historie! Glen E.Friedmann hat mit Skateboarding, Punk/Hardcore und Hip Hop gleich drei Subkulturen in einer ihrer wichtigsten Zeitabschnitte miterlebt und auf Fotos festgehalten und mitgeprägt. Seine Karriere begann, als er 1976 in einem Pool mit ein paar Freunden, darunter Jay Adams, mit einer geliehenen 35mm Kamera ein paar Fotos machte. Er zeigte seine Aufnahmen einem der Redakteure des Skateboarder Magazines(C.R. Stecyk), der prompt dafür sorgte, das Glen dort im zarten Alter von 14 Jahren seine erste Aufnahme veröffentlichte. In einem Interview berichtet Glen, dass er damals völlig aus dem Häusschen war, als er in der Post einen $30 Scheck als Entlohnung für dieses Foto vorfand.

In den kommenden Jahren machte er viele legendäre Aufnahmen mit einigen der grössten Skateboarder dieser Epoche, darunter unter anderem Tony Alva, Stacy Peralta & Alan Gelfand. Auf seinem Vimeo Kanal hat Glen auch diesen kurzen Film, in welchem er, ein Jahr nach seiner ersten Fotoveröffentlichung, bei einer Fotosession mit Tony Alva, Jay Adams, Paul Constantineau, Billy Yeron, Jimmy Davies, Dennis Martinez und Doug “Pineapple” Salidino in Vista California’s “Surf de Earth” Skatepark zu sehen ist.

Glen E. Friedman shooting in the early days (1977)… DogTown from Burning Flags Press on Vimeo.

Ein paar Jahre später konzentrierte sich sein Fokus auf die wachsende Punk und Hardcoreszene in Californien. Er fotografierte in den frühen 80ern viele der einflussreichsten Bands dieses Genres und war wie so oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er fotografierte Bands wie Minor Thread, Dead Kennedys, Bad Brains, Fugazi und  Black Flag auf ihren frühesten Konzerten.
Black Flag 1981 in Costa Mesa Californien

Er produzierte sogar das erste Album von Suicidal Tendencies, wurde ihr Manager und begleitete sie auf ihren ersten Touren. Mit Institutionalized half er 1983 dabei ihr erstes Video Realität werden zu lassen.

Nicht viel später entdeckte er seinen Faible für Rap-Musik und fotografierte fortan viele der angesagtesten Rap-Acts der 80er, darunter, da er Rick Rubin und Russel Simmons kennenlernte, viele Def Jam Artists. Er machte Fotos mit  den Beastie Boys, mit Run DMC, Ice Tee, L.L.Cool J, Public Enemy und BDP und einige seiner Bilder haben die Cover unvergesslicher Plattencover geschmückt, darunter zum Beispiel das Cover von “It takes a nation of millions to hold us back” von Public Enemy, “Check your head” von den Beastie Boys und “Original Gangster” von Ice-T.


Seit 1997, also seit nunmehr 13 Jahren tourt er mit seiner “Fuck you all” Ausstellung durch die Weltgeschichte. Auf seinem Videokanal befinden sich mehrere Interviews, unter anderem dieses kürzlich in San Francisco entstandene. Ausserdem ist er Straight Edge und Vegan und sein politscher Aktivismus lässt sich, anhand eines Email “Dialogs” den er sich mit Tony Hawk bezüglich einer Werbekampagne für Milch lieferte, erahnen.

GLEN E. FRIEDMAN’s FUCK YOU ALL show in San Francisco, with special guest Shepard Fairey from Burning Flags Press on Vimeo.