Unser rasender Reporter Cäptn Clepto war auf der Winterbright 2012 unterwegs und ist ein paar wichtigen, bis dato viel zu wenig besprochenen, aktuellen Themen auf den Grund gegangen.
Posts Tagged ‘interview’
Teach Me Culture : the John Cardiel (strictly reggae) interview
A Visual Sound heisst der Blog von Seb Carayol auf welchem er versucht eine “ultimate skate-video nerd musical library” zu erstellen. Inhalt seines neusten Blogeintrages ist ein Interview mit John Cardiel über dessen Reggae Leidenschaft und DJ Karriere. Interessant – sowohl der Blog als auch das Interview.

JUNIOR BYLES & THE REVOLUTIONARIES – “Fade Away” by Kaat’s Top Ranking Sound
Spike Jonze Interview 1996
Hier ein Interview-Clip von Spike Jonze mit Spike Jonze, der 1996 im Rahmen des Edinburgh Film Festivals zusammen mit einigen seiner Videoclips lief. So gut
Flo Schneider Interview
Die Kollegen von Gnartifact haben Filmemacher Florian Schneider ein paar Fragen zu “Pushed – four guys inspired by a wooden toy” gestellt. Das komplette Interview könnt ihr hier lesen.

David Conrads Interview MSM#299
In der aktuellen Monster gibt es ein Interview mit David Conrads zu lesen und auf der Webseite steht seit heute eine kleine Kostprobe bereit.
Go Dondo!

AAL TV – Zärtlichkeitsjam Berlin Teil 1
Cäptn Clepto war am 30.04. mit AAL TV zu Gast auf der Zärtlichkeitsjam in Berlin um den Anwesenden ein paar Fragen zu stellen, die ihm unter den Nägeln brannten. Ausserdem gab es, neben einer familiären Skateboard Session, Musik vom Plattenteller und Grillfleisch, im Rahmenprogramm erstmAALig Smutjes Kartoffelschäl Wattbewerb. Hier der erste Bericht, ein paar Bilder könnt ihr euch hier ansehen. Vielen Dank für einen Top-Tag geht an Kippenflow, Rollerei, das Asipack & Radio Skateboards. Bis zum nächsten Jahr!
AAL TV – Zärtlichkeitsjam Berlin Teil 1 from CLEPTOMANICX on Vimeo.
Interview mit Clepto Guest-Artist French
Nach seinem T-Shirt “Helldog” hat der in London lebende Künstler French ein weiteres Mal etwas zu unserer Artist-Serie beigetragen und wer es ein bisschen morbider unter drunter oder zur Nachtruhe mag, für den dürften seine Illustrationen “Evolution”, die es nun auf Boxershorts, Pyjamas & Bettwäsche bei uns im Shop gibt, genau das richtige sein.
French war so nett uns ein paar kurze Fragen zu beantworten. Das englische Original-Interview befindet sich ganz unten.
Wenn wir an deine Arbeiten denken, kommen uns vier Dinge in den Sinn: Teetrinken, Musikhören, Zeichnen und eine Skate Rat sein. Wie bringst du diese Dinge zusammen?
Alle vier Dinge müssen täglich erledigt werden, so sieht das aus in meinem Alltag. Ich trinke Tee, höre Metal und zeichne dabei den ganzen Tag. Zum Feierabend gehe ich schliesslich skaten, ich liebe es täglich skaten zu gehen.
French – Frontside Rock Foto: Gorm
Wie ist es zur Zeit in London? Du machst das Tweaker Magazine und bist kürzlich Chef von einer Skateboard-Company geworden, kannst du uns ein bisschen was darüber erzählen?
Ich habe gerade aufgehört zusammen mit Gorm an Tweaker zu arbeiten nachdem ich Witchcraft, meine kleine Skateboard-Company gegründet habe. Ich hat einfach Bock grössere Boards zu machen, mit Graphics die mir gefallen. Die müssen nicht zwingend von mir sein, das können auch Zeichnungen von Leuten sein, die ich schon immer mal auf Boards sehen wollte. Das macht irrsinnig Spass.
Planst du in der nahen Zukunft deine Arbeiten in Deutschland auszustellen? Stehen irgendwelche Ausstellungen an?
Ich hatte kürzlich eine kurze Ausstellung mit einem Vortrag in Berlin. Ich würde wirklich sehr, sehr gern bald wieder nach Deutschland kommen um meine Arbeiten zu zeigen. Es macht mir Spass dort und die Leute haben eine tolle Lebensweise. Ausserdem gibt es eine Menge schöner Skateparks & Spots. Bisher stehen allerdings keine Shows an, aber wenn jemand meine Arbeit ausstellen möchte, wäre ich sofort dabei!
Wann bist du mal wieder in Hamburg? Gibts da was zu erzählen oder hast du irgendwelche Empfehlungen für unsere Leser?
Im Juni würde ich gern zurückkommen mit Joxa, der für Witchcraft fährt. Vielleicht so ein kleiner Witchcraft-Skatetrip mit Astra trinken & Metal hören. Ich würde jedem eine Reise nach Hamburg empfehlen inklusive diesem Restaurant am Schlachthof (Erikas Eck, Anmerkung der Redaktion), einer Curry-Wurst mit Stefan Marx, mit ordentlich Astra überall und einer Go-Cart Fahrt auf dem Dom plus Übernachtung im Lousy-Livin Hotel!!!
Ich liebe Hamburg!!!!
Vielen Dank French, auch für Deinen Beitrag zu unserer Cleptomanicx Artist Serie!
http://witchcrafthardware.com/
When we think about your activities, four things come to our mind: Drinking tea, listen to music, drawing and beeing a skate rat. How does these things come together? Thats just the way my life is, all three things must be done on a daily basis. I drink tea and draw all day, whilst listening to metal. After work I skate. I’d love to skate everyday. How is London these days? You doing the Tweaker Zine and recently becomming the boss of a skateboard company, can you tell us more about it? I actually stepped back from working with Gorm on Tweaker as I started Witchcraft, my little skateboard company. I just wanted to make larger boards with good graphics that I like. Not all my artwork, but also people I really want to see making boards. Its allot of fun. Do you plan to show your drawings in the near future in Germany? Any artshows comming along? I just had small show and lecture in Berlin, I would really, really love to come and do a show in Germany. Its such a fun place and people have the best way of life there and so many good skate parks and spots. I don’t have any shows planned at the moment, if someone wanted to put one on I’d be there in a second. When do you come back to Hamburg? Any story or Hamburg recommandations for our readers? I want to come back in June with Joxa, who rides for Witchcraft, maybe a Witchcraft trip to skate, drink Astra and listen to metal. I recommend any trip to Hamburg including the restaurant at the Slaughter House, Curry Wurst with Stefan Marx, Astra every where and also make sure you go to the fair in August and play on ther Go-carts and stay at the Lousy Livin Hotel. I love Hamburg!!! Thank you French, also for your contribution for our Cleptomanicx Artist Series
Ty Evans Interview zu “The Twins”
Ty Evans, der unter anderem auch für Fully Flared und Girls Yeah Right verantwortlich ist, wird hier vom Skateboarder Magazine zu seinem kürzlich erschienenen Clip, “The Twins”, den er mit den beiden gerade mal zwölfjährigen Zwillingen Chris & Pierce Brunner produzierte, interviewt.
Skateboarder Magazine Interview: Ty Evans from Skateboarder Magazine on Vimeo.
Erobique T-Shirt & Interview
Erobique (38) ist Musiker und lebt seit 2000 in Hamburg. Er war mit DJ Koze und Cosmic DJ Mitglied der Gruppe International Pony und tritt gerne alleine mit seinen Keyboards in Diskotheken auf. Ausserdem macht er gerne Musik für Theaterstücke von Studio Braun und Schorsch Kamerun und für nette Regisseure auch mal Filmmusik. Er isst und trinkt sehr gerne und man sieht es ihm auch an. Wir haben uns mit Erobique, der für unsere neue Kollektion das T-Shirt “Kant explain” gestaltet hat, zum Mittag getroffen um bei einer amtlichen Portion Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelpüree ein bisschen über dieses und jenes zu quatschen. Erobique findet ihr ansonsten bei Facebook, bei Tomprodukt, Fotos beim Spanier und das Shirt in unserem Shop.
Was hast du dir bei dem Shirt gedacht?
Ach eigentlich garnix, wie das halt so ist heute, ich hab bei Facebook “Kant explain” als Parodie auf den alten the Who song “can´t explain” aus der Hüfte geschossen, so ist die Idee entstanden.
Hab bis heute selbst noch nicht verstanden was das bedeuten soll,
finde ich aber auch eigentlich ganz gut so.
Aber generell bist Du eher Musiker als Illustrator und Grafiker, oder?
Eine zeitlang habe ich karikiert, da konnte mich jeder anrufen und sagen “Hey, ich will ne Karikatur für Weihnachten haben”. Eigentlich ein
tragischer Job, die fragen ja meist nach Karikaturen für ihre Freundin
oder ihre Kinder. Ich meine, du kannst ja keine jungen hübschen
unverbrauchten Dinger karikieren, Politiker machen ja Sinn, das sind alles alte Säcke mit Bärten und Brillen und so…
Ausserdem habe ich auch mal Grafikdesign anstudiert und mache immer mal
hier und da für mich selbst einen Flyer oder ein Plaket. Ich habe früher
mit den Typeholics zusammengearbeitet, aber dieses Grafikdesign Ding,
Druckvorlagen erstellen undsoweiter, das ist einfach nicht so mein Ding, zu viel Handwerk.
Das International Pony Cover habe ich zum Beispiel gezeichnet und die Jungs von den Typeholics haben da dann ewig dran gesessen und das ganze
vektorisiert und ein tolles Cover daraus gebastelt.
International Pony, gibts die noch?
Nö,… ach ich weiss nicht,… also keine Ahnung, wir haben uns nie
offiziell aufgelöst. Ich hab gestern grad ein bisschen mit Koze geskyped, der wohnt jetzt in Spanien.
Stefan Marx wirft kurz ein: “oh, ich hab auch kürzlich mit dem geskyped,
der hat mir ein Foto geschickt von seiner Mofa oder seinem Moped oder so
etwas ähnlichem
Erobique: jaja, ich hab jetzt ein Foto von seiner neuen Katzentür bei mir
auf meinem Rechner.
Wir haben dich Solo mehrmals Live gesehen, wie würdest du Deine Musik
beschreiben?
Man bezeichnet das als Discomusik
Spielst du Songs oder improvisierst du eher?
Ich improvisiere viel, ich hab ne MPC, auf der ich einige Samples habe,
Drumbreaks, Vocalschnipsel und sowas, damit habe ich meine ganzen
Tasteninstrumente verbunden. Ich spiele während der Show neue Spuren ein, und kann diese dann an- und wieder ausstellen.
Dadurch bin ich sehr frei auf der Bühne.
Ich bin meistens auch einigermaßen angetrunken auf der Bühne mit Sekt
und mach dann ganz schön viel Quatsch, was auch manchmal schief geht.
Früher habe ich mich immer geschämt, wenn etwas in die Hose ging oder aus dem Ruder lief, heutzutage finde ich das eigentlich ganz gut.
Diese ganzen langweiligen DJs, die eine Platte in die nächste mischen,
das hat mit meinem Spass ja auch nicht soviel zu tun,
dann lieber grandios scheitern, als langweilig seinen Job erledigen.
Du stehst nicht auf DJs?
Doch, es gibt ganz tolle DJs, ich bin auch Fan von DJs, von DJ DSL und DJ
Koze zum Beispiel. Aber viele machen es sich schlichtweg zu einfach,
du kannst ja nicht ne Party rocken, nur weil du viele Platten kaufst,
ich meine du kannst nen tollen Musikgeschmack haben,
aber trotzdem der langweiligste DJ der Welt sein. Ich steh nunmal auf Zufälle, auf Dinge die schieflaufen, die nicht funktionieren,
auf Bullen die kommen und die Party abbrechen…
ja, mir macht das Spass…knutschen und Ohrfeigen kriegen…
Was hörst du Zuhause für Musik?
Ich hör wenig Musik und hab nen ganz einfachen Musikgeschmack,
Oldies eigentlich
Oldies?
Ja, du kannst Oldie 95 im Radio anmachen und dann bin ich eigentlich
glücklich. Die ersten Jahre in Hamburg habe ich eigentlich nur Oldieradio
gehört, wenn du es allerdings zu oft hörst, wiederholt es sich.
Kaufst du dir Musik?
Ja, als ich so Mitte 20 war, war ich ein ganz normaler
Schallplatten-Junkie und als ich dann den Sampler hatte,
ging es los mit Breaks suchen und so.
Irgendwann hats mich genervt, als ich festgestellt habe, daß andere es
besser können, dieses Plattensammeln. Ich geh auch nicht besonders gut um
mit meinen Platten, die alten Funk Sachen, die ich mir Anfang der 90er
für´n Appel und Ei gekauft habe, die sind alle ganz schön abgespielt und meine
alten Singles knistern total, was ich aber auch ganz toll finde, mich
interessiert perfekter Sound einfach nicht die Bohne.
Du lebst vom Musik machen?
Ja, neben meinen Auftitten, habe ich das grosse Glück, das ich Musik für
das Theater machen kann, mit Rocko und Schorsch zum Beispiel. Ansonsten
mache ich auch mal Film-oder Fernsehmusik, neulich zum Beispiel habe ich
etwas für einen Familienfilm mit Katja Riemann produziert. Ich hab auch mal
Werbung gemacht, gab für den Arbeitsaufwand eine Menge Kohle, war aber voll
der Scheissjob. Ich hatte damals Schulden und musste diesen Auftrag machen
und hinterher hab ich ein Jahr lang auf die Kohle von den Arschgeigen
gewartet. Das war für die Deutsche Bank und da kamen dann so Anrufe wie:”und wenn dann Herr Ackermann in das Bild kommt, dann brauchen wir so schöne harmonische Akkorde da drunter” Es gab dann ordentlich Kompetenzgerangel und jeder aus der Firma meinte seinen Senf dazu geben zu müssen. Es war das schlimmste, Musik zu machen, die ich selbest nicht gut fand. Es war ein schrecklicher Job!
Super, vielen Dank für das Interview, du hast selbst noch gar kein
T-Shirt bekommen oder?
Nee, ich bin nicht so der T-Shirt Träger und wenn gibts die eh meist
nicht in meiner Grösse.
Doch, wir haben die von S – XXL
Sag ich doch, nicht in meiner Grösse…
Weekend at Jim Phillips
Jim Phillips war seit 1975 Art Director bei Santa Cruz und ist für nicht wenige legendäre Board & Shirtdesigns verantwortlich. Die Kollegen von Remind Insoles haben den inzwischen 66jährigen Künstler Ende letzten Jahres für ein kurzes Interview zu Hause besucht.
Auf seiner Webseite stellt Jim Phillips ausserdem eine Menge seiner Arbeiten aus. Kann man sich gut geben.
REMIND INSOLES Jim Phillips Interview “Eyes” 2 of 3
REMIND INSOLES- Jim Phillips Interview “Phillips Studios” 4 of 3 BONUS
REMIND INSOLES Jim Phillips Skate Art Progression 3 of 3
(via theworldsbestever)








