Von Hamburch bis Jamaica, den neuen Foto-Fundstücken von Opa kann ich entnehmen, dass es ihn nach Jamaica führte. Ein paar weitere Bilder dieser Reise gab es bei uns schon letztes Jahr.
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Opa Stoecker – back in business
Was man nicht alles so findet, wenn man Weihnachten zu Hause verbringt. Als ich den Dachboden auf der Suche nach alten Skateboardzeitungen durchforstete, fiel mir zwischen den unzähligen Magazinen, zerbrochenen Decks, Konzertkarten und VHS Kassetten eine grosse silberne Schatulle in die Hände. Ich entdeckte weitere Fotos, Postkarten und Briefe der Reisen meines Opas und Uropas darin. Grund genug die längst abgeschlossene Rubrik “Opa Stoecker” noch einmal kurz aufleben zu lassen, denn es sind ein paar wirklich tolle Bilder dazwischen.
Hier könnte ihr die anderen Bilder sehen.
Opa Mixpart Vol.II
Die vorletzte Runde Bilder von den Reisen des Opa Stoecker. Wer alle bisher gesammelten Bilder sehen möchte, klickt auf Kategorie “Opa Stoecker” oder geht auf unsere Flickr-Seite.





Von hinten durch die kAALte Küche
Es war ein rauschendes Fest und Opa hatte noch einen Helm auf als er morgens klar Schiff machen musste.

In den nächsten Tagen genossen sie die letzten warmen Stunden an Deck und liessen die Erlebnisse in Südafrika Revue passieren. Schon bald sollte es nämlich kälter werden, denn…

sie steuerten arktische Gewässer an. Mit Zirkel und Dreieck wurde die Fahrtroute für die nächsten Wochen festgelegt.

Ein blinder Passagier der sich an Bord geschummelt hatte begleitete die Mannschaft auf ihrer Fahrt. Er war zunächst etwas scheu, wurde aber von Tag zu Tag zutraulicher.

Ja und nun war sie vorbei die Zeit in der man mit freiem Oberkörper an Deck sein konnte und schon bald kreuzten die ersten Eisschollen ihren Weg…

Mit Seegang in Afrika
Aufgrund logistischer Schwierigkeiten lagen Opa Stoecker und seine Crew länger vor Südafrika als ursprünglich angedacht war. Der Reederei war das natürlich garnicht recht, denn jeder Tag mehr kostet eine Stange Geld…
die Mannschaft hingegen störte das nicht und so taten sie das, was sie am besten konnten – feiern. Also hoch die Tassen und ab dafür…

heute blieb kein Auge trocken…

man lebt nur einmAAL, also…

“let there be drums”

From Hamburch bis nach Afrika
In Hamburch is am schönsten und wenns am schönsten is soll man gehen. Kaum war er da, war er auch schon wieder weg. Der Kahn war repariert und die See rief. Die Schlepper manövrierten sein Schiff, die Brandenburg, sicher durch den Hafen und die Mannschaft sah neuen Abenteuern entgegen…

Sie fuhren elbabwärts, dann von der Nordsee durch den Ärmelkanal in den Atlantik. Sie schifften entlang der französischen Küste und bogen kurz hinter Spanien scharf Backbord ab. Vorbei an der Meerenge von Gibraltar reisten sie entlang der afrikanischen Küste gen Süden. Die Baustelle kurz hinter den Kanarischen Inseln umgingen sie geschickt auf Schleichwegen, was das angeht war Opa nämlich ein aalter Hase. Kein Stau weit und breit, die Maschiene lief wie geschmiert, sie kamen gut durch und erreichten schon bald ihr Ziel – Südafrika…

Die Zeit in der das Schiff gelöscht wurde war für Opa wie so oft auch diesmal eine freie und so schlenderte er ein bisschen durch die City…

und erledigte ein paar Besorgungen. Was für das Abendbrot und ein paar Mitbringsel für zu Hause…


In Hamburch is am schönsten…
Egal wie aufregend und ereignisreich die Reisen auch waren, die Freude war immer am grössten wenn Opa und seine Crew die Elbmündung durchfuhren und sich ihrem Heimathafen Hamburg näherten. Dieses sollte bald passieren und schon Tage vorher tauschte man sich eifrig darüber aus, wie die Zeit in Hamburg optimal genutzt werden könne. Ob bei der Arbeit, oder…
beim geselligen Beisammensein mit Klabberjatz,…

Hamburg war das Top-Thema dieser Tage. Der Kahn hatte stark gelitten in den vergangenen Monaten also musste er noch ein bisschen schick gemacht werden vor Ankunft. Pünktlich war alles im Lack und sie liefen strahlend…
in den Hamburger Hafen ein.

Das Schiff ging direkt ins Dock und Opa mit seiner Frau, also Oma erstmal…
auf den Kiez…

Die gesamte Geschichte von Opa Stoecker hier oder alle Bilder da.
Seefahrernächte sind lang…
All old seaman pictures here or visit us at flickr
Ein Seefahrer musste Allrounder sein, denn die Reisen waren oft mehrere Monate lang und man musste sich bei vielem selbst zu helfen wissen…

Und wenn der Tag sich dem Ende neigte und die Sonne im Meer versank, auch dann blieben die Schifffahrten lebendig…

Ob auf oder unter Deck, Feste wurden gefeiert wie sie fielen und Gründe fanden sich immer ein Fass aufzumachen. HUMOR und STIMMUNG wurden gross geschrieben und…

wenn sich mal kein Grund zum feiern fand, dann wurde eben grundlos gefeiert…
Das Schifferklavier wurde gedrückt und gezogen…

und sie haben bis in die frühen Morgenstunden in die Saiten gehauen und gesungen…

Opa Stoecker in der Südsee Teil 2
Die nächsten Tage wurden ausgiebigst genutzt , denn es gab viel zu entdecken. Und wie das nunmal so ist dann, wenn es am schönsten ist, heisst es wieder Abschied nehmen…

Noch ein Gruppenfoto und…

ein letzter Blick zurück, bevor…

sie neuen Abenteuern entgegenschipperten -

diesmal in der Kolonne…

See all his pictures at flickr or read the whole story here.
Opa Stoecker in der Südsee Teil 1
Umso stärker der Seegang, umso tiefer sein Schlaf. Letzte Nacht muss es ein Orkan gewesen sein, der Opa so müde machte, dass er es nur fast in seine Koje schaffte.

Als letzter im Bett, als erster an Deck! Morgens konterte Opa schnell , denn die Freude auf die bevorstehenden Tage war gross.

Sie ankerten nämlich für ein paar Tage in der Südsee.

Schnell wurde das Beiboot zu Wasser gelassen und sie ruderten zum Ufer
Entspannte Tage standen ihnen bevor und was genau diesen Bootsjungen in dieser Idylle auf die Palme brachte? Ich weiss es nicht…














