(via TWBE)
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Skateboarding VS Architecture: A Study of Public Space and Materiality in Auckland City
Die Stadt gehört AALen
Am 31.10.2008 wurde auf dem neuen Platz vor der Gnadenkirche im Karolinenviertel eine neue Skulptur des Künstlers Heiko Zahlmann eingeweiht. Die Skulptur trägt den Namen “20357″ und laut einem Infotext auf der eigens eingerichteten Webseite wird mit ihr…
“nicht nur dem Künstler, sondern allen Bewohnern des Karoviertels ein Identifikationsträger geboten…der als Treffpunkt funktionieren kann”
…und desweiteren…
“kann sich die Skulptur zum modernen „Dorfbrunnen“ entwickeln, an dem Neuigkeiten ausgetauscht werden und zusammen Zeit verbracht wird.”
Das die Skateboarder nicht zu “allen” gehören und die Skulptur nicht von ihnen als “Treffpunkt” genutzt werden darf, hat die Stadt in den vergangenen zwei Jahren eindrucksvoll unterstrichen. Nachdem die anfangs angebrachten Skatestopper, da sie mit dem Künstler nicht abgesprochen waren, wieder entfernt werden mussten, schleuderte die Stadt “sportliche” 25000 Euro zum Fenster hinaus und fräste Kerben in den Untergrund, die mit Kies gefüllt den Spot endgültig zur “Skater Falle” machen sollten. Dem Künstler selbst waren die Skater anscheinend kein Dorn im Auge, wirbt er doch schliesslich in diesem Videoclip mit selbigen für sein Kunstwerk “Concrete 20357″.
Auch wenn der Spass augenscheinlich ein kurzer war, zeigt die .wav-Crew in folgendem Clip symbolisch, wie man sich mit ein bisschen Kreativität in Eigenregie sein Stückchen Stadt zurückholen kann.
Zum Schluss bleibt zu sagen, daß es Geschichten wie diese zu Hauf gibt, sowohl in Hamburg, als auch anderswo, sie handeln von Skateboardern aber auch von Junkies, Obdachlosen oder Migranten und haben in anderen Zusammenhängen nicht selten deutlich existenziellere Auswirkungen als Skatestopper und auch wenn diese Geschichten meist zu Ungunsten der Vertriebenen ausgehen, kann man am Beispiel eines kürzlich gegen Obdachlose errichteten Zauns in Hamburg sehen, daß sich derartige Entscheidungen mit Engagement auch erfolgreich kippen lassen…
Hamburg Journal
Pffffffffffff
Danke Hamburg
AALe hin da!
Der Ausschuss steht nicht auf der Seite der Skater und wird im Zweifel gegen den Erhalt des Spots stimmen. Das hiesse dann “Skatestopper”
beginn 18 uhr, Markmannstr 61 (Rothenburgsort)”







