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Stefan Marx Lost in Translation & Final Destination

Saturday, April 24th, 2010

Die letzten Tage in Tokyo waren richtig spitze, ich habe beim Ausstellungsraum eine Performance gegeben, Stefan Marx Portrait Drawing Shop. Jeder, der 3000 Yen über hatte, konnte sich von mir sein Portrait zeichnen lassen. Der Galerist hatte im Vorfeld die Idee und ich wusste erst nicht so genau, ob ich zusagen sollte. Wenn ich mich nicht entscheiden kann zwischen Ja und Nein wähle ich meist die neue Erfahrung, den Sprung ins kalte Wasser. So fande ich mich am Sonntag auf der Terasse wieder, hinter einem kleinen Tresen hockend. Im Vorfeld hatten wir die Aktion auf 30 Teilnehmer limitiert, und eine Anmeldung war erforderlich. Insgesammt sind dann 32 Leute aufgetaucht, und ich habe diesen Leuten in 6 Stunden ihre Portraits gezeichnet. Die Zeichnunegn werden wohl in einem kleinen Zine erscheinen, bei Nieves (www.nieves.ch). Am Wochenende habe ich noch ein kleines Interview gegeben, für einen japanischen Skateboard Blog LÜCKE von meinem neuen Bekannten Katsushige. Katsushige ist Deutsch Japaner, Clepto Fan und betreibt diesen Blog, um der japanischen Skateszene Einblicke in die Europäische Szene zu ermöglichen, da japansiche Skateboard Printmedien fast ausschliesslich die USA featuren. Danke dafür!

Am Montag noch ein paar letzte Besorgungen machen und dann mit etwas Ash Cloud Bauchschmerzen zum Flughafen gefahren. Mein Flieger sollte gehen, allerdings nicht zum Zwischenstop Copenhagen, sondern unplanmässig nach Stockholm. Ok, wenigstens Europa. Ich hatte mich als Avitation Fan natürlich im Vorfeld intensiv mit dem Flugverbot in Europa beschäftigt und war auf dem Laufenden. Aber die Szenerie, die mir am Tokyo Flughafen Narita au fder Abfertigungsebene für die europäischen Airlines geboten wurde, übertraf meine Erwartungen um vielfaches. Massenweise Menschen, Schlangen ohne Ende, Leute, die sich auf diversen Sprachen anschrien, verzweifelte Airline Angestellte und total fertige Passagiere und japanische Fernsehteams, die Interviews führten. Und ich mitten im Wahnsinn, einigermassen relaxt vor der Reise. Stunden später, mit Verspätung Richtung Schweden abgehoben, nach 11 Stunden Flugzeit in Stockholm Arlanda gelandet. Dort natürlich keine Infos erhalten, nur die Perspektive, mit dem Bus über Nacht nach Copenhagen gefahren zu werden. 2 Ladungen A340 Passagiere, mit 8 oder 9 Bussen 8 Stunden Richtung Dänemark. Um fünf Uhr morgens dort angekommen, wurde uns dann ein Hotel gestellt, und keine guten News für den Weiterflug. Im Hotel habe ich mir dann ein Zugticket gebucht und Mittags dann die letzte Etappe angetreten. Diese war dann sehr angenehm, mit dem ICE von Copenhagen nach Hamburg. Final Destination, endlich.


Katsushige! Er brachte das Pontus Alv board zum signieren vorbei, hier das Interview: http://d.hatena.ne.jp/luecke/20100418 viel Spass:)


Lousy Livincompany Headquarter Tokyo

Mein Freund Himaa: www.himaa.cc

In schlauer Vorahnung…

Yep here we go!

Auf dem Weg nach Hause, zu Land, Luft und… Wasser!
Zu Lost in Translation Pt.4

Stefan Marx Lost in Translation Pt.4

Monday, April 19th, 2010

Tokyo ist immer noch super. Ich habe einen kleinen Daytrip zum Haneda Airport gemacht, um ein paar Flugzeuge zu zeichnen. Der Flughafen ist sehr nah an der Stadt und wird zum grossen Teil für Inlandsverbindungen genutzt, ein paar Maschinen gehen nach Korea und China. Auf dem Observation Desk war ich in bester Gesellschaft, alte Japaner mit den tollsten Kameras bei ihrem (unserem) Hobby Planespotting. Einige fanden meine Zeichnungen auf jeden Fall interessant, auch wenn Sie nur japanisch mit mir geredet haben, kam das jedenfalls so rüber. Am gesterigen Sonntag habe ich eine “Drawing Shop” Performance auf dem Balkon des Buchladens veranstaltet. Ich habe Portraits von Leuten gezeichnet, die sich dafür angemeldet hatten. Mehr dazu im nächsten Post… jetzt Fotos mit Geschichten.

Der top Blick aus der Bar des Park Hyatt Hotels – na, in welchem Film…?

Flohmarkt – auf dem ersten Blick ein fantastischer Fund – alte Tshirts, zum Teil mit Unterschriften der Bones Brigade… aber wegen horrenden Preisen habe ich diese dort liegen lassen müssen.

Mein Block

Tollste Pokemon 747 am Flughafen Haneda…

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Stefan Marx Lost in Translation Pt.3

Saturday, April 17th, 2010

Wie versprochen kommen hier ein paar Fotos von der Ausstellung und dem Abend der Eröffnung.

Die kleine Nieves Wand im Vorraum, auf dem Tisch fast alle meiner bisherigen Publikationen.


Details, Personen auf den Zines: David m. Conrads, Mitchi und Kurt Marx

Caribics Ausstellungsposter und Nieves Poster…

Der Ausstellungsraum. Hamburg Ghosttown Klinker.

Caribics!

Portraits of Dancers…
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Stefan Marx Lost in Translation Pt.2

Wednesday, April 14th, 2010

Richtig angekommen in Tokyo, gleich ging es los mit den Vorbereitungen für die Ausstellung. Der Raum ist grösser als gedacht, aber immer noch klein. Allerdings nicht richtig klein, sondern etwas grösser wie klein. Herjeee… Beim Ausstellungsaufbau wird man immer mit neuen Dingen konfrontiert, ich wünschte ich hätte mein Aufbau Team (Anne, Michi, Thomas) dabei. Nachdem alles seinen Platz gefunden hat, war auch schon die Eröffnung. Es war super lustig und so viele nette Leute sind gekommen, viele Freunde, ein paar Leute, die ich bisher nur via email kannte, und ein grosser Teil mir bis dato unbekannter Menschen. Fotos von der Opening und Ausstellung folgen, ich war eher mit sprechen und trinken beschäftigt, ich muss die Fotos von Hiroshi organisieren. Jetzt noch ein paar Fotos von “vor der Eröffnung” und “nach der Eröffnung”.

Mein Gastgeber, Gallerist, und Verleger Hiroshi Eguchi! Magic! King of Tokyo!

Mein Lieblingshaus!

Eating Sticks with Sticks…

Die fünfte Auflage des Malbuchs “The Lousy Animals & Friends Coloring Book” ist draussen! Mit zwei Zeichnungen mehr. Bald sicher auch wieder im Clepto Shop erhältlich!

Als ich bei BeamsT (bester Tshirt Laden) im Shop Einladungen verteilen wollte, war direkt Portrait zeichnen angesagt…

Weird Product No. 2…

ZU STEFAN MARX LOST IN TRANSLATION PT.1

Stefan Marx Lost in Translation Pt.1

Monday, April 12th, 2010

Meine zweite Reise nach 2007 Richtung Osten hat begonnen, am Freitag bin ich nach einem 11 Stunden Flug über Copenhagen nach Tokio gereist, um hier meine Arbeiten im Ausstellungsraum NOW IDeA zu zeigen
Mein Gastgeber und Freund Hiroshi Eguchi betreibt einen kleinen Verlag und Buchladen namens Utrecht, angeschlossen an den Buchladen ist die Mini Galerie NOW IDeA, mitten in der Stadt. Alle Japaner sind gerade recht fröhlich unterwegs, weil die Kirschbäume blühen und somit ganz Tokio einen Grund zum Feiern hat. Aus meinem Gast Appartment schaut man direkt auf einen der zentralen Cherry Blossom Orte. Celebration!
Die ersten zwei Tage habe ich damit verbracht ein paar Freunde zu treffen und die obligatorischen Spaziergänge durch das Herz des Tokio Wahnsinns – Shibuya – zu machen. Gestern mit meinem Freund Chris, er ist Australier, arbeitet bei den United Nations und betreibt diesen Blog für elektronische Tanzmusik.
Heute gehts in die Galerie zum Aufbau der Ausstellung, mehr dann dazu im zweiten Teil.

Obligatorisches Foto: Shibuya Crossing


Das Tshirt zur Ausstellung – Caribics

Single of the week: SMALLVILLE – Christopher Rau und Jacques Bon aus Hamburg YESSS! Big in Japan!

Cherry Blossom Alarm vom Balkon aus!

Crazy Products No. 1: Hier dreht sich eine Menge um Kostüme, in Hamburg sicher nur an bestimmten Orten erhältlich, hier in der Spielzeugabteilung der besten Ramschkette ever – Don Quichotte.